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Journal · · 6 Min. Lesezeit

Hochzeit mit Streetfood: Was ihr wissen müsst

Streetfood auf der Hochzeit ist kein Notbehelf, sondern ein eigenes Konzept. Hier steht, wann es passt, wie der Tag abläuft und worauf ihr beim Caterer achten solltet.

Brautpaar tanzt bei einer abendlichen Hochzeitsfeier

Eine Hochzeit mit Streetfood heißt nicht: Pommesbude statt Menü. Es heißt, dass eure Gäste essen, wann sie Hunger haben, sich bewegen, statt fünf Stunden am selben Platz zu sitzen, und dass das Essen genauso zum Erlebnis gehört wie die Musik. Damit das klappt, braucht es ein paar Überlegungen mehr als beim klassischen Vier-Gänge-Menü. Hier sind sie.

Für wen passt Streetfood auf der Hochzeit?

Ehrlich gesagt: nicht für jedes Paar. Streetfood passt gut, wenn …

  • ihr eine lockere, gesellige Feier wollt, bei der die Leute sich mischen.
  • eure Location keine eigene Küche hat, etwa ein Weingut, eine Scheune, ein Garten oder eine Burg.
  • ihr viele Gäste habt, die sich untereinander kennenlernen sollen.
  • ihr lieber Abwechslung über den Abend wollt als einen festen Menüablauf.

Weniger passend ist es, wenn eure Familie großen Wert auf eine klassische Tischordnung mit serviertem Menü legt oder viele ältere Gäste lange stehen müssten. Auch dann geht Streetfood, aber eher als Teil des Tages, zum Beispiel beim Aperitivo oder als Mitternachtssnack.

Der Ablauf über den Tag

Streetfood funktioniert am besten, wenn es den Tag in Etappen begleitet, statt alles auf einmal zu servieren.

Aperitivo nach der Trauung

Die Zeit zwischen Trauung und Abendessen ist oft lang: Fotos, Gratulationen, Ankommen. Genau hier ist Essen für eine Hand ideal. Kleine Happen, die man mit dem Glas in der anderen Hand essen kann. Dazu Drinks, die zum Anstoßen einladen, klassisch und alkoholfrei.

Der Hauptteil am Abend

Hier entscheidet sich, ob alle satt werden. Bewährt hat sich ein Mix aus einem Hauptgericht, das den Abend trägt, mehreren Streetfood-Varianten und Beilagen zum Teilen. Ob ausgegeben wird, Teller an die Tische kommen oder Platten in der Mitte stehen, hängt von Location und Stimmung ab. Danach etwas Süßes, gern ergänzend zur Hochzeitstorte.

Late-Night-Snack

Gegen Mitternacht, nach ein paar Stunden Tanzfläche, kommt der Hunger zurück. Ein herzhafter Snack zu später Stunde ist bei vielen Hochzeiten der Moment, über den die Gäste am nächsten Tag noch reden. Plant ihn von Anfang an mit ein, statt ihn spontan zu improvisieren.

Mengen: grob planen, genau abstimmen

Exakte Mengen hängen von zu vielen Dingen ab: Uhrzeit, Dauer, Alter der Gäste, ob es vorher schon etwas gab. Ein paar grobe Orientierungspunkte, die in der Branche oft genannt werden:

Etappe Grobe Orientierung
Aperitivo (1–2 Stunden) Einige kleine Happen pro Person, eher mehr, wenn das Abendessen spät startet
Hauptteil So, dass alle satt werden. Bei Streetfood heißt das mehrere Portionen pro Person über den Abend verteilt
Late-Night Meist nicht für alle, weil ein Teil der Gäste schon gegangen ist

Wichtig: Diese Werte ersetzen keine Abstimmung mit eurem Caterer. Ein gutes Team rechnet anhand eures Ablaufs und eurer Gästeliste und erklärt euch, wie es auf die Zahlen kommt.

Stehen oder Sitzen?

Auch bei einer Streetfood-Hochzeit braucht jeder Gast einen Platz. Niemand möchte den ganzen Abend stehen, schon gar nicht die Großeltern. Bewährt hat sich:

  • Aperitivo im Stehen mit Stehtischen und einigen Sitzgelegenheiten am Rand.
  • Abendessen mit freier Platzwahl oder lockerer Tischordnung. Das Essen holt man sich oder es wird an den Tisch gebracht.
  • Essen, das wirklich im Stehen funktioniert. Das klingt banal, ist es aber nicht. Wer schon einmal versucht hat, einen großen Burger im Hochzeitsoutfit mit einer Hand zu essen, weiß, warum. Bei MAJA ist genau das der Ansatz: alles mit einer Hand essbar, ohne Besteck, ohne Tropfen.

Allergien und Unverträglichkeiten

Fragt Allergien und Ernährungsformen gleich mit der Zusage ab. Am besten mit konkreten Optionen auf der Antwortkarte oder im Online-Formular: vegetarisch, vegan, glutenfrei, Allergien (bitte angeben).

Beim Streetfood gibt es eine Besonderheit: Gäste nehmen sich oft selbst und sehen keine Menükarte. Deshalb sollte klar gekennzeichnet sein, was drin ist. Bei uns werden die Allergene für jedes Event individuell zusammengestellt und euch vorab schriftlich auf Deutsch und Italienisch mitgeteilt. Glutenfreie Alternativen sind möglich, vegetarische und vegane Optionen planen wir auf Anfrage ein. Klärt bei jedem Caterer, wie er das konkret löst.

Die Bar: an alle denken

Bei Hochzeiten gibt es immer Gäste, die keinen Alkohol trinken: Schwangere, Fahrerinnen und Fahrer, Kinder und Jugendliche, Menschen, die einfach nicht wollen. Für sie sind Wasser und Saft den ganzen Abend lang wenig festlich.

Plant deshalb eine Bar, die alkoholfreie Drinks genauso ernst nimmt wie Cocktails. Unsere Bar mixt klassische Cocktails und 0,0 %-Drinks mit eigenen Zero-Proof-Spirituosen. 0,0 % Alkohol. 100 % Geschmack. Kinder freuen sich übrigens auch über einen eigenen bunten Drink, wenn die Erwachsenen anstoßen.

Location ohne Küche? Kein Problem, wenn ihr es früh wisst

Viele der schönsten Hochzeitsorte in Südtirol, etwa Weingüter, Kellereien oder Schlösser, haben keine Küche. Das heißt, euer Caterer muss autark arbeiten. Klärt mit Location und Caterer früh:

  • Wo kann aufgebaut werden, drinnen oder draußen?
  • Wie ist die Zufahrt für Anlieferung?
  • Welche Stromanschlüsse gibt es, und reichen sie?
  • Gibt es Wasser in der Nähe?
  • Was passiert bei Regen?

Mehr dazu findet ihr in unserem Artikel zur Eventlocation ohne Küche in Südtirol.

Fragen an euren Caterer

Bevor ihr unterschreibt, sollten diese Fragen beantwortet sein:

  1. Ist das Menü fix oder wird es für uns zusammengestellt?
  2. Lässt sich alles im Stehen essen?
  3. Wie werden Allergene gekennzeichnet und kommuniziert?
  4. Gibt es ein echtes alkoholfreies Angebot an der Bar?
  5. Was ist im Preis enthalten, was kommt dazu? Sind die Preise netto oder brutto?
  6. Gibt es einen Mindestumsatz?
  7. Was braucht ihr von der Location (Strom, Wasser, Fläche)?
  8. Wie läuft der Abbau, und bis wann?
  9. Wie hoch ist die Anzahlung, und wann ist der Termin fix?
  10. Wer ist am Tag selbst unser Ansprechpartner?

Budget: die Logik dahinter

Beim Streetfood-Catering wird meist pro Person gerechnet. Bei kleinen Hochzeiten kommt oft ein Mindestumsatz dazu, weil Einkauf, Aufbau und Team bei jedem Event anfallen. Fragt deshalb früh danach, wenn ihr eher im kleinen Kreis feiert.

Was euer Budget am stärksten bewegt:

  • Gästezahl: der größte Hebel. Lieber früh realistisch schätzen als später nachbuchen.
  • Umfang des Essens: nur Fingerfood zum Aperitivo oder ein richtiges Hauptgericht, plus Sides und Dolce?
  • Bar: Cocktails klassisch und 0,0 %, wie lange und für wen?
  • Location: Was ist vor Ort vorhanden, was muss mitgebracht werden?
  • Dauer: Ein Nachmittag ist anders kalkuliert als ein Fest bis spät in die Nacht.

Bei MAJA stehen deshalb keine Pauschalpreise auf der Website. Ihr bekommt nach eurer Anfrage innerhalb von 48 Stunden ein individuelles Angebot, in dem alles einzeln ausgewiesen ist, die MwSt. separat.

Achtet beim Vergleich von Angeboten darauf, ob Getränke, Bar und Late-Night-Snack enthalten sind. Ein günstigerer Preis pro Person ohne Bar ist am Ende nicht unbedingt günstiger. Was die drei Pakete unterscheidet, steht auf der Seite Pakete.

Euer Hochzeitsmenü anfragen

Ihr wollt eine Hochzeit, bei der das Essen genauso locker und besonders ist wie ihr? Gebt im Konfigurator Datum, Gästezahl und Location ein. Innerhalb von 48 Stunden bekommt ihr einen Menüvorschlag mit Angebot, für euren Tag neu zusammengestellt. Mehr zu Hochzeiten mit MAJA findet ihr unter Hochzeit. Eure Hochzeit. Euer Menü.

Dein Event. Dein Menü.

Drei Minuten im Konfigurator. Menüvorschlag mit Angebot in 48 Stunden.

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